Zusammenfassung letzter Club Abend

Unser Club Abend vom 09.09.2021

Motto des Abends: Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei

Liebe Toastmaster,

Urlaubszeit = Toastmasterabstinenz? Nicht doch! Sowohl Eleni aus Griechenland als auch Roland aus Italien haben sich im Urlaub zu unserem Club Abend am vorvergangenen Donnerstag dazugeschaltet, nachdem unser Präsident Sven die letzten Male ebenfalls von unterschiedlichen Orten in Europa teilgenommen hat. Und so trafen sich 12 Toastmaster ink. unseres Wiederholungstätergastes Felix zu einem gemeinsamen und inspirierenden (online-) Abend, der wiederum einiges an Unterhaltung zu bieten hatte.

Der Eröffnungstoast von Präsident Sven hat sich eng an das Motto des Abends ("Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei") angelehnt, denn selbst die längsten Zyklen haben irgendwann ein Ende (vielen Dank für die Unmenge an guten Beispielen) und damit haben wir auf das Ende angestoßen!

Unsere Toastmasterin Upik hat dann durch die Agenda geführt und schon einmal auf die vielfältigen Beiträge hingewiesen - da kam reichlich Vorfreude auf! Bevor es denn endlich mit den Reden losgeht, darf der Sprachstilbewerter (an diesem Abend Sven) das Wort des Tages festlegen, das wir anschließend in unsere Beiträge einarbeiten sollen und es lautete: Elysium! Sicherlich keine leichte Hypothek, diese Inser der Seligen.

Auf zu den Stegreifreden, die wir ja gerne als Aufwärmübung nutzen, sich aber als wichtiger und sehr unterhaltsamer Teil unserer Abend etabliert hat. Eva hatte die ehrenvolle Aufgabe, sich 5-6 Themen für unsere Freiwilligen und auch die Unfreiwilligen zu überlegen und damit herauszufordern. Auch sie hat sich des Mottos angenommen und zum Wurstessen eingeladen und vor allem über das Ende nachgedacht. So haben wir gehört, dass Carola einmal in einem ihrer Urlaube einen Falken auf dem Arm hatte, während Upik das Motto nochmals überdacht hatte und meinte, wenn die Wurst 2 Enden hat könnte sie auch gar keines haben oder sogar 2 Anfänge - oder gar keinen! Marcel hat einen Kurzurlaub in Salzburg gemacht und dabei festgestellt, dass 4 Tage zu kurz sind und auch wenn Eleni einen Monat in Berlin verbracht hat, hätte dies ihrer Meinung nach gerne länger dauern können (vor allem bei klassischen Konzerten). Am überzeugendsten war allerdings Felix, der lt. Aussage seines Heilpraktikers schon 60 Jahre alt sein müsste aber gerne wieder die 34 Jahre als sein würde, die er tatsächlich erst ist - herzlichen Glückwunsch zum Stegreifredner des Abends! Die Zusammenfassung der einzelnen Stegreifreden durch Eva war sehr treffend und erinnerte mich an Susi von Herzblatt!

Weiter ging es mit den vorbereiteten Reden, von denen nur 2 übrig geblieben sind, obwohl Upiks Stegreifrede ja auch ein eigenes Redeprojekt inkl. Bewertung war - dafür hatte sie auch 2 Minuten länger Zeit. So war die Reihe an Eleni, die uns ihre Erfahrungen mit absoluter und relativer Zeit mitgeteilt hat und uns dabei jede Menge Beispiele geliefert hat, was Zeit mit uns macht und warum all die Beschleunigung uns die Zeit leider nicht zurückbringen kann sondern paradoxerweise nur die Langsamkeit. Roland war im Urlaub und konfrontiert mit einigen Hindernissen, die ihn allerdings zur eigentlichen Bedeutung von Camping geführt haben und damit eine Reihe von Gründen gefunden hat, sich von Campingplätzen fern zu halten und wieder auf das "Feld" zu gehen und dort zu übernachten.

Den zweiten bzw. dritten Teil des Abends durfte Carola einläuten und durchmoderieren, nämlich den Bewertugnsteil. Claudiha, Christian und Vita hatten ein besonderes Augenmerk auf die Redner der Redeprojekte und konnten jetzt klar darlegen, was ihnen aufgefallen ist, wie es auf sie gewirkt hat und was sie vorschlagen würden als Veränderung beim nächsten Mal. Ich will jetzt nicht behaupten, dass es da eine große Menge gab, aber den ein oder anderen Tipp können die Redner sicherlich mitnehmen und zur eigenen Weiterentwicklung berücksichtigen. Sprachstilbewerter Sven hat weder Kosten noch Mühe gescheut und uns mustergültig alle an diesem Abend verwendeten Stilmittel aufgezählt und erläutert - ich gehe davon aus, dass sich mancher Toastmaster inspiriert fühlt, diese Stilmitter erstens mal zu googeln und zweitens auch mal selbst anzuwenden. Marcel war auch aufmerksam bei den Beiträgen, allerdings ging es ihm eher um die Lückenfüller, die wir uns wahrscheinlich nie ganz abgewöhnen werden - und hat gleich noch 10 weitere hinzugefügt! Zeitlich waren wir einigermaßen im Plan, was uns Vita als Zeitnehmerin bestätigen konnte - trotz der ein oder anderen Ausnahme.

Für Auflockerung kurz vor Schluss dieses ereignisreichen Abends hat Martina gesorgt, indem sie uns als Quizmasterin herausgefordert hat, ihre Fragen aus den ganzen Beiträgen korrekt zu beantworten. Wie immer eine sehr kurzweilige Runde!

Den tatsächlichen Abschluss bildet traditionell der Denkanstoß der Woche, bei dem uns Claudiha wieder in die Welt der Ashrams in Indien entführt hat. Zum Gedenken an Ganeshas Geburtstag hat sie an die Langsamkeit erinnert, die als intelligent gilt und z.B. im Tai Chi oder auch bei Elefanten sehr gut zu beobachten ist. Da kam Elenis Handlungsaufforderung wieder durch: einfach mal langsamer werden!

 

Vielen Dank an alle, die mitgewirkt haben und zum großartigen Gelingen des Abends beigetragen haben!