Zusammenfassung letzter Club Abend

Unser Club Abend vom 25.11.2021

Motto des Abends: Auf zum Jahresendspurt!

 

Liebe Toastmaster,


nun haben wir notgedrungen doch wieder auf online Meetings umgestellt - mit ehrlicherweise ambivalenten Gefühlen, denn einerseits war es noch sehr vertraut und gewohnt aber andererseits hat es sich wie eine Niederlage angefühlt, nachdem wir im September und Oktober Präsenz-Meetings hatten. Dennoch wir wahrscheinlich jeder Teilnehmer sagen, dass es ein absolut würdiger und abwechslungsreicher Rhetorenschmiede Club Abend war. Apropos Teilnehmer: 15 Interssierte sind zusammengekommen an diesem kalten Novemberabend, davon 5 Gäste, d.h. der Bedarf nach geselligem Austausch und der Verbesserung der rhetorischen Fähigkeiten ist durchaus vorhanden!


Präsident Sven konnte (fast) pünktlich den Eröffnungsgong erklingen lassen und uns und unsere Gäste online begrüßen und da er gleichzeitig Toastmaster des Abends war, hat er uns auch noch kurz durch die Agenda geführt, was gerade bei unserer Zahl von Gästen sehr sinnvoll war. Vor lauter Umstellung auf online Meetings haben wir dann doch glatt unsere schon fast obligatorischen stimmlichen Aufwärmübungen vergessen, aber das war auch gar nicht nötig, denn wir haben einfach die Stegreifreden dazu genutzt. Vita hat sich einige Themen überlegt, mit denen sie die unsere Spontaneität prüfen wollte. Zuvor hatte sie uns noch als Sprachstilbewerterin das Wort des Tages mitgegeben: zügig! Und genau so ging es weiter, unsere Gastrednerin Ximeng durfte ihre Assoziationen zu dem Sprichwort, das unser Schicksal indirekt über unseren Charakter, unsere Gewohnheiten, Handlungen und Worte zu unseren (bewußten und unbewußten) Gedanken zurückführt, mitteilen und konterte direkt mit den Stufen der Kommunikation bzw. Störungen in selbiger, nach denen "Gesagt" über mehrere Umwege nicht dazu führt, dass wir es auch "Beibehalten". Ihr Schicksal hat in diesem Jahr einige Umbrüche (Dissertation, Job, Umzug,...) vorgesehen, aber offensichtlich ist es ihr gut damit gegangen. Clemens hat in diesem Jahr sein Ausbildungsziel bei Toastmaster erreicht, nämlich alle Rollen mal zu übernehmen, wobei wir ihn gleich damit herausgefordert haben, indem er kurzfrisitg als Füllwortzähler einsrpingen durfte. Als Rentner hat er ein anderes Zeitgefühl. Zur Frühaufsteherin ist Babette geworden, die es sich zur Gewohnheit gemacht hat, jeden Morgen um 5 Uhr aufzustehen, um dadurch eineinhalb Stunden für sich zu gewinnen. Ähnliches gilt für Marcel, der allerdings "erst" um 5.30 Uhr aufsteht, was offensichtlich ein wenig Zeit zur Gewöhnung braucht. Ein Deutschzertifikat hat Kasia glücklich und stolz gemacht, was ihr in 2021 sehr gut gefallen hat. Apropos gut gefallen: Ximengs Beitrag hat die meisten Toastmasterstimmen auf sich vereinen können und so konnte sie den Titel Stegreifrednerin des Abends einheimsen - herzlichen Glückwunsch!

Ohne Pause ging direkt zu den vorbereiteten Reden über und wie schon erwähnt hatten wir in Ximeng eine Gastrednerin, die auch gleich den Auftakt gemacht hat. Dabei hat sie uns mitgenommen in ihre eigene Vergangenheit und von ihrer Vision eines Familienlebens berichtet, das sie gerne so gehabt hätte. Claudiha war wieder einmal ganz in ihrem Element, als sie die virtuelle Bühne betrat und über Kama und Karma erzählt hat - ja, richtig gelesen, sie hat erzählt, nämlich 3 zusammenhängende Geschichten über die Sehnsucht (Kama) und die Tat und Verantwortung (Karma). Und dann war Pause.

Gesamtbewerter Marcel hat anschließend die Moderation des Bewertungsteils übernommen - ein wichtiges Element eines jeden Toastmasterabends! Roland und Matthias haben bei den vorbereiteten Reden mehr Notizen gemacht als alle anderen, denn ihnen oblag die jeweilige Bewertungsrede. Sehr souverän und mit tollen Ideen zur Weiterentwicklung konnten beide den Rednerinnen etwas für ihre Mühe der Vorbereitung einer Rede zurückgeben. Vita hat auch fleißig gesammelt, weniger Füllworte dafür aber rhetorische Figuren und sonstige Ausdrücke, denen wir im Alltag eher selten begegnen - eine Sprachstilbewertung wir aus dem Lehrbuch. Für die Füllworte war Clemens zuständig und konnte unter Beweis stellen, dass er auch kurzfristig Rollen übernehmen kann. Die Zeit im Blick hatte Matthias, wobei wir insgesamt richtig gut im Zeitplan waren, was aber hauptsächlich daran lag, dass eine 20-minütige Rede ausgefallen ist. Zu erwähnen ist noch, dass Roland es als Redebewerter tatsächlich geschafft hat, seine Bewertungsrede länger zu halten als die eigentliche Rede gedauert hat - das habe ich auch noch nicht erlebt! Das Ende des Bewertungsteil gehört dem Gesamtbewerter und Marcel ist noch einmal kurz den Abend durchgegangen, bevor das heiß ersehnte Quiz zum Abend beginnen konnte. Die Fragen dazu hatte sich Roland notiert und wieder einmal festgestellt, dass wir sehr gute Zuhörer in der Rhetorenschmiede haben. 

Einen vorgezogenen Jahresrückblick hat uns Marcel mitgebracht und uns damit in die 3-wöchige Pause geschickt hat. 2021 war schon deutlich von einem sehr leidigen Thema geprägt, woran wir uns erstaunlich schnell angepasst haben, uns nun aber auf die Vorweihnachtszeit freuen sollten.

Vielen Dank an alle, die mitgewirkt haben und zum großartigen Gelingen des Abends beigetragen haben!